Take 3: Liebe – ein gemischtes Gefühl
Take 3: Liebe – ein gemischtes Gefühl
Persönlicher Blogeintrag von Gegenwindseglerin

Halli hallo,

die Liebe begegnet uns jeden Tag. Sei es in unserem Partner, in unseren Kindern, in warmen Sonnenstrahlen, die unser Gesicht wärmen, in einem freundlichen Lächeln im Supermarkt, in einer Umarmung von einem Freund. Es gibt noch viele weitere Beispiele, in denen uns täglich die Liebe begegnet. Wir müssen nur unsere Augen für sie öffnen.

Aber die Liebe kann nicht nur ein Glücksgefühl in uns auslösen. Sie kann auch Wut, Traurigkeit, Enttäuschung hervorrufen. Wenn dein Gegenüber nicht dasselbe für dich empfindet, wenn der Freund oder die Freundin dich versetzt, wenn du einen geliebten Menschen verlierst.  Immer dann zweifle ich an der Macht der Liebe, an der Kraft das Unmögliche möglich zu machen, an mir selber.

Doch dann kommt Gott. Gott sagt zu mir „Du wirst geliebt, so wie du bist!“ Mein Herz wird weit durch Gottes Liebe. Durch sie kann ich, auch wenn es anfangs sehr schwer ist, alles Leid überwinden, was mir durch die Liebe zugefügt wurde. Gott macht mich stark, er hält mich in seiner Hand.

Diese Gedanken kamen mir zu einem Text aus dem aktuellen Sehnsuchtskalender von Madeleine aus Göttingen. Ihr Text hat mich sehr bewegt und begleitet mich fast täglich:

Fang an!

Ich fühl‘ mich oft zerrissen, werde hin- und hergerissen zwischen meinem rechten Gewissen und „drauf geschissen“.

Mich stört das Getöse im Zwist und dass die Welt so böse ist. Manche Menschen stört das nicht, aber mich führt es zur Ethik, zur Liebe, zu Gott.

Und ich denk: „Jetzt erst recht!“ Und ich hetz ins Gefecht, wenn ich das Böse sehe in der Welt, in mir, weil ich mit Gott gehe und den Ausweg sehe.

Denn seine Liebe anzunehmen, sich seiner Gnade nicht zu schämen bedeutet sich selbst anzunehmen und diese Liebe weiterzugeben.

Das ist nicht leicht, wenn du weißt, was es heißt, mit liebendem Herzen die Schmerzen auszumerzen, den Menschen zu begegnen, sie zu segnen.

Es bringt dich weiter auf der Leiter des Lebens, ist nicht vergebens, wenn du durchhältst, die Gleichgültigkeit tilgst, nach dem Höchsten strebst und Gottes Liebe lebst!

Zieht es dich zu einer besseren Welt, in der der Hass zerfällt, weil niemand ihn aufrechterhält? Dann hör auf es vor dir her zu schieben: Fang an zu lieben!

Wie entscheidest du dich nun? Fängst du an Gottes Liebe weiterzugeben und über den Schmerz zu siegen oder bleibst du im Schmerz und lebst dein Leben weiter wie bisher? Oder bist du etwa schon längst auf dem Weg der Liebe Gottes und gibst sie weiter? Wodurch zeigt sich für dich die Liebe Gottes in deinem Leben?