Take 11: Glaube,Liebe,Hoffnung
Take 11: Glaube,Liebe,Hoffnung
Persönlicher Blogeintrag von Gegenwindseglerin

Halli hallo,

seit Anfang des Jahres begleite ich nun diesen Blog mit meinem Texten. Nun soll dieser Blog mit dem Reformationsjubiläum abschließen. Ein kleiner Rückblick:

Glauben – Was bedeutet das?

Fürs Glauben gibt es kein Patentrezept. Doch je mehr ich mich mit dem Glauben beschäftige, desto näher komme ich ihm. Vielleicht helfen mir sachliche Definitionen, offene Fragen oder auch Lieder dem Glauben nah zu sein, wie Popsongs, Kirchenlieder oder Worshipsongs, vielleicht sind es aber auch ganz andere Dinge. Glauben bedeutet auch zu fragen wie ich mir Gott vorstellen kann. Wir sollen uns zwar kein Bild von Gott machen, aber wie ist Gott für mich? Ist er liebevoll und gnädig? Ist er unverständlich für mich? Ist er wie ein Engel für mich?

Liebe!

Bei dem Wort Liebe kam mir sofort das Doppelgebot der Liebe in den Sinn: ,,Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt‘‘ und ,,Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘‘ (Vgl. Matthäus 22, 37ff.) Durch seine Liebe können wir anfangen zu lieben und so die Welt ein bisschen besser machen. Auch fiel mir sofort eine Bibelstelle aus dem 1. Korinther, Kapitel 13 ein: ,,Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht nimmer;‘‘ Die Liebe wird nicht vergehen – an diese Tatsache werde gerade bei Trauungen immer wieder erinnert. Die dritte Bibelstelle, die mir eingefallen ist, ist Jesaja 43. Gott spricht zu Jakob: ,,Weil du mir wert und teuer bist, weil ich dich liebe!‘‘ Die Liebe begegnet uns zudem in vielen weiteren Kirchenliedern. Sie ist für mich ein wichtiger Schlüsselbegriff der Bibel. Die Bibelgeschichten, die von der Liebe erzählen, tragen mich.

Was schenkt mir Hoffnung?

Geschichten, wie die von dem kleinen Colton Burpo, der nach einer Nahtoderfahrung von Gott und dem Himmelreich erzählt, berühren mich. Sie führen mich in eine andere Welt, in der ich aufatmen und hoffen kann. Auch der Kirchentag ist für mich ein Ort der Hoffnung. Ein Ort für neue Gedanken, für Slamerinnen wie Judit Anna. Ein Ort, an dem nachgedacht werden kann, an dem aufgerufen werden kann, an dem gehört werden kann. Und manchmal, wenn ich dabei bin die Hoffnung doch zu verlieren, wende ich mich an Gott. Auf ihn kann ich vertrauen. Bei ihm brauche ich mich nicht fürchten. Bei ihm kann ich mich fallen lassen und sein. Bei ihm kann ich hoffen.

Was glaubst du? Was liebst du? Was hoffst du?

Ich glaube, dass dieser Blog eine tolle Sache ist. Ich liebe meine Mitmenschen, die mit mir zusammen auf der Suche nach Glauben, Liebe und Hoffnung sind, und ich hoffe, dass euch meine Beiträge gefallen haben.

Eure Gegenwindseglerin